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Köln (ddp). Die dritte Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Post und der Gewerkschaft ver.di dauerten am Mittwochabend an. Bei den Gesprächen in Köln fordert die Gewerkschaft für die rund 130 000 Tarifbeschäftigten die Verlängerung des am 31. März ausgelaufenen Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen bis Ende Juni 2011. ver.di droht mit einem unbefristeten Streik ab Monatsende, sollte der Post-Vorstand kein «einigungsfähiges Angebot» vorlegen. Ein Gewerkschaftssprecher sagte am Abend, es gebe noch keine Fortschritte. Die Arbeitgeber hätten noch kein neues Angebot unterbreitet.
Die Deutsche Post hatte zuletzt eine Verlängerung um zunächst drei Monate angeboten. Dies lehnte ver.di ab. Zudem fordert die Gewerkschaft zehn sogenannte Arbeitszeitverkürzungstage, um «die arbeitsplatzvernichtende Wirkung» der von der Post für die Beamten geplanten Wochenarbeitszeiterhöhung von 38,5 auf 41 Stunden zu kompensieren. Bereits in den vergangenen Tagen hatte ver.di seinen Forderungen mit Warnstreiks bei der Postzustellung Nachdruck verliehen.
Der Post-Vorstandsvorsitzende Frank Appel hatte vor Beginn der dritten Runde einen Teilkompromiss zu Kündigungsschutz und Arbeitszeit kategorisch ausgeschlossen. Eine Lösung sei nur in einem Gesamtpaket möglich, dass auch den Lohnabschluss enthalten müsse. Eine Lohnforderung hat ver.di bislang nicht präsentiert.
Wie ver.di am Mittwochabend mitteilte, kommt die Tarifkommission für die Deutsche Post am Donnerstag in Bonn-Bad Godesberg zusammen, um die Tarifforderung für die Lohnrunde bei dem Konzern zu beschließen. Am Nachmittag (16.00) werde die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis die beschlossene Tarifforderung bekanntgeben.
(yahoo.de)
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