Moderne Kommunikationsformen wie das Internet wirken sich auf soziale Kontakte aus. Auch auf Ehen hat das Web einen Einfluss. Manche Paare lernen einander nicht nur online kennen, sondern spionieren sich per Internet oft gegenseitig aus.Welche Rolle das Internet im Leben verheirateter Menschen spielt, wollte das britische Oxford Internet Institute herausfinden. Dafür haben die Wissenschaftler das Verhalten von über 2 000 verheirateten Internet-Nutzern untersucht. Immerhin sechs Prozent der Befragten sind ihrem späteren Ehepartner online begegnet. Besonders viele dieser Paare haben sich über Partnervermittlungs-Portale (34 Prozent), Chats (19 Prozent) oder Seiten für Instant Messaging (18 Prozent) kennen gelernt. Wer seinen Partner nicht online kennen gelernt hat, traf meist entweder in einer Kneipe auf ihn (25 Prozent), begegnete ihm am Arbeitsplatz (19 Prozent) oder wurde ihm von Freunden vorgestellt (14 Prozent). Was der oder die Angetraute online treibt, interessiert viele Menschen. Die privaten E-Mails des Partners lesen nach eigenen Angaben 20 Prozent der verheirateten Befragten; einen Blick in den Browser-Verlauf werfen 13 Prozent. Zudem haben die Forscher sich nach Internet-Aktivitäten des Partners erkundigt, die die Umfrageteilnehmer besonders unglücklich machen würden. Auf Platz eins liegt mit 97 Prozent das Verlieben in jemand anderen. Wenn der eigene Ehepartner Cyber-Sex mit einem Fremden hätte, würde das 94 Prozent der Probanden nicht erfreuen. Das Ausplaudern intimer Details wäre für 92 Prozent der Eheleute ein Fauxpas und 89 Prozent wären empört darüber, wenn Eheprobleme online mit Dritten besprochen würden. Online zu flirten, würden 85 Prozent der Befragten dem Partner übel nehmen. Für immerhin zehn Prozent der Ehen ist das Internet in irgendeiner Weise wichtig, um die Beziehung aufrecht zu erhalten. Genannt wurden hierbei etwa Chats. Sie können helfen, den Kontakt bei Fernbeziehungen zu halten. 19 Prozent der Eheleute kommunizieren zumindest wöchentlich per E-Mail miteinander. Persönliche Themen werden aber lieber von Angesicht zu Angesicht besprochen. Nur 14 Prozent der Eheleute erörtern solche Inhalte per E-Mail, wohingegen 51 Prozent der Befragten hierfür durchaus auf das Telefon zurückgreifen.
ersetzte "Ehe" durch "Beziehung". Kenne das aus meiner eigenen Partnerschaft - selbst 3 Foren, aber noch in Dutzend andere reg. - gab bisher immer Streß....
Das hat jetzt aber nicht unbedingt was mit dem Internet zu tun,sondern das ist bei jedem Hobby,was intensiv ausgelebt wird.Sei es PC im allgemeinen,Konsolen,Märklin oder sonstiges.Wer sich da voll reinkniet merkt nicht,daß er andere vernachlässigt.....
Denke auch so ! Egal bei was man sich zu sehr reinhängt , man merkt nicht das man den anderen vernächlässigt ! Und meistens werden dann versteckte hilferufe nicht gehört und es ist zu spät ! Andererseits denke ich ,wer es nötig hat seinen Partner hinterher zu spionieren ,oder Cybersex auszuüben ,da kann ich der Beziehung sowieso was nicht stimmen !
Also ich kenne da auch jemanden wo ich immer mit am Schreiben bin,kenne sie schon lange und ist auch top drauf,sie ist aber Verheiratet und hat zwei Kinder,hat mir noch stolz ihr Album gezeigt usw,vor eine paar tagen fing bei denen richtig streß an,da hab ich mir auch so gedacht das sowas mal kommen muss,wie kann jemand der Verheiratet ist und zwei Kinder hat,den ganzen Abend und am Wochenende im Internet mit anderen leuten Chatten,irgendwo sind auch grenzen.Ich kenne viele beziehungen die durch das Internet kaputt gegangen sind aber auch einige die darüber zusammen gefunden haben !
Naja,ich hatte auch eine Zeitlang mit einer jungen Dame Kontakt,die in festen Händen war.Aber das lag daran,daß wir ein gemeinsames Thema hatten,daß Ihr Freund nicht wirklich nachvollziehen konnte.Aber ansonsten war alles ok bei denen.Nur manchmal hat man Redebedürfnis mit jemand anderen zu reden.Aber deshalb zuehe ich dann PMs oder Mails vor,da geht man nicht so eine direkte Verbindung ein.....